3 Modelle, wie Du mit Shopify Geld verdienen kannst

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Das E-Commerce-Geschäft wird in der breiten Bevölkerung immer mehr zum Thema. Täglich eröffnen neue Online-Händler. Während die einen Ihre eigenen produzierten Waren anbieten, agieren andere als Zwischenhändler und lassen Waren vom Hersteller für den Kunden versenden. Andere wiederum lassen die vom Kunden individuell gestalteten und bestellten Gegenstände von diversen Anbietern bedrucken und direkt an den Kunden versenden.
Das sind grob gesagt die 3 Wege, wie du mit Shopify Geld verdienen kannst. Doch wie unterscheiden sich diese Modelle und was steckt genau dahinter? Das erfährst du im folgenden Beitrag.

Was bedeutet Dropshipping, Warehouse und PoOD

Um zu verstehen, auf welchen Wegen das Shopify Geld verdienen möglich ist, musst du zunächst die unterschiedlichen Modelle genau verstehen. Diese zu verstehen, ist für deinen persönlichen geschäftlichen Erfolg ausschlaggebend und essenziell.

  • Dropshipping – was bedeutet das?
    Der Begriff ist in der E-Commerce-Szene derzeit weit verbreitet. Dabei bieten Händler, beispielsweise über Shopify Waren an, obwohl sie selbst kein eigenes Lager besitzen. Die Ware wird folglich von jemand anderem versendet, ohne das der Händler, bei dem das Produkt bestellt wird, dieses je zu Gesicht bekommt. Mit der Bestellung im Online-Shop wird die Bestellung dieser Ware direkt beim Hersteller des Produkts ausgelöst. In der Regel geschieht dies, automatisiert. Der Hersteller, der nicht selten in China ansässig ist, versendet das Produkt dann direkt an den Verbraucher. Das Problem an diesem System ist, dass du als Händler zum einen nie das Produkt zu sehen bekommst und damit keinerlei Einfluss auf dessen Qualität hast. Zum anderen ist das Dropshipping häufig mit langen Lieferzeiten verbunden, die, besonders bei kleineren Bestellmengen zu Beginn deines Geschäfts, bis zu 25 Tagen oder gar länger betragen können.
  • Warehouse – was bedeutet das?
    Warehouse, zu Deutsch, Lager oder Lagerhaus ist die Möglichkeit mit Shopify Geld verdienen zu können, bei der du den meisten Einfluss auf das verkaufte Produkt und dessen Lieferzeit hast. Dabei betreibst du sozusagen ein eigenes Lager und hast die Ware, die deine Kunden in deinen selbstgestalteten Online-Shop bei Shopify bestellten, vorrätig. Zu Beginn kannst du im Kleinen beginnen und deine eigene Wohnung oder dein Büro als Lagerhaus nutzen. Bestellt ein Kunde deine Ware, die du entweder selbst hergestellt hast oder gemeinsam mit einem Hersteller entwickelt hast, versendest du dieses Produkt und hast damit sehr viel Einfluss auf dessen Lieferzeit. Möchtest du dich nicht selbst um die Logistik kümmern, stehen sogenannte Fullfillment-Anbieter, wie beispielsweise Lufapak oder YOUSELLWESEND zur Verfügung. Diese Fullfillment-Anbieter übernehmen dann sowohl das Lagern deiner Ware als auch deren Versand.
    Warehouse ist die beste Möglichkeit eigens hergestellte Dinge, wie beispielsweise Hundehalsbänder, Schmuck, oder selbst geschneiderte Kleidung zu verkaufen und auf diese Weise mit Shopify Geld verdienen zu können.
    Mit dem Warehouse kreierst du sozusagen deine persönliche Marke, hast einen großen Einfluss auf die Qualität deiner Produkte. Dadurch hast du große Chancen, einen breiten Kundenkreis aufzubauen, indem du auf Kundenwünsche besser eingehen kannst, qualitativ hochwertige Produkte anbietest und einen schnellen Versand garantierst.
  • POD – Was ist das?
    Ausgeschrieben bedeutet POD Print-On-Demand, also Druck auf Abruf. Mit diesem Verfahren ist es heute jedermann möglich, ein individuelles Druckprodukt drucken zu lassen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und das Angebot reicht von schön gestalteten Einladungskarten, über T-Shirts bis hin zu Tassen oder Bilderrahmen. Das Angebot ist unvorstellbar groß. Hast du dich dazu entschieden, deinen Online-Shop auf diesem POD-Verfahren aufzubauen, bestellt dein Kunde die Ware mit dem gewünschten Druck bei dir. Du gibst diese Bestellung an den POD-Anbieter weiter. Dieser wiederum bedruckt die gewünschte Ware und liefert sie unter seinem Namen als Absender aus. Das Problem dabei ist, dass du, ähnlich wie beim Dropshipping, kaum Einfluss auf die Qualität der ausgelieferten Ware hast. Außerdem wird es dir schwerfallen, deine eigene Marke ins Gedächtnis deiner Kunden zu rufen, denn der Absender der Ware wird immer der POD-Anbieter bleiben.

Dropshipping – Ein Beispielprozess

Beispiele für das Dropshipping gibt es einige. Eines davon ist, die Bestellung einer Druckerpatrone in deinem Online-Shop von Shopify. Wie du einen solchen erstellst, kannst du übrigens hier genau erfahren.
Angenommen, du bietest in deinem Online-Shop Druckerpatronen an. Da du gute Preise anbietest, bestellt ein Kunde ein Set Patronen für seinen Drucker. Diese hast du selbst nicht auf Lager, sondern bestellst sie entweder direkt beim Hersteller oder bei einem Großhändler. Diesen bezahlst du zu den ausgehandelten Preisen, dein Kunde zahlt dir den Verkaufspreis. Der Versand der Ware selbst erfolgt direkt vom Großhändler oder Hersteller an deinen Kunden. Damit hast du weder Einfluss auf die Qualität der Druckerpatronen noch auf den Ablauf der Logistik.
Möchtest du mehr zum Thema Dropshipping und mit Shopify Geld verdienen erfahren, dann klicke hier

Da das Modell „Dropshipping“ sich vor allem auf Produktauswahl und Marketing bezieht, solltest du dich so oder so mit Facebook und Instagram Werbung auseinandersetzen.

Anbieter von POD

Nicht alle Anbieter von POD haben die gleichen Standards. Einige unterscheiden sich sehr in Bezug auf Qualitätskontrolle der Produkte vor dem Versand. Printify ist derzeit einer der größten und bekanntesten Anbieter auf dem POD-Markt und bekannt für eine zuverlässige Qualitätskontrolle. Sie bieten ein Komplettpaket für ihre Kunden an und du als Kunde kannst auswählen, von welchem Hersteller du die Ware geliefert haben möchtest. Wie funktioniert der Prozess?

  • Suche dir aus über 200 Produkten das Produkt aus, das du gerne bedrucken möchtest.
  • Passe es mithilfe eines Generators an deine Wünsche an.
  • Bestelle ein Beispielprodukt und teste es auf Aussehen und Qualität, um den richtigen Anbieter für deine Waren zu finden.
  • Biete dein selbst gestaltetes Produkt in deinem Online-Shop an und warte, bis jemand eine Bestellung tätigt.
  • Printify versendet das Produkt nach bestandener Qualitätskontrolle direkt an deinen Kunden.

Zusammenfassung der Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Wege mit Shopify Geld verdienen zu können

Dropshipping Vorteile:

  • Kein eigenes Lager notwendig, das spart Platz
  • Keine Mühen mit der Logistik

Dropshipping Nachteile:

  • Kein Einfluss auf Qualität der Ware
  • Meist sehr lange Lieferzeiten, da meist aus Asien geliefert
  • Eine eigene Marke aufzubauen ist zwar möglich, allerdings gibt es zahlreiche Unwägbarkeiten, wie beispielsweise mangelnder Einfluss auf die Warenqualität, Lieferzeiten usw., die kaum zu überwinden sind. 
  • Wenig Akzeptanz von Kundenseite. Wird diesem bewusst, dass er günstige Ware aus China zu hohen Preisen gekauft hat, wird sich dies negativ auf dein Unternehmen auswirken.

Warehouse Vorteile:

  • Eigene Marke entsteht
  • Viel Einfluss auf Qualität und Lieferzeiten
  • Eigens hergestellte Waren können über deinen Shopify-Online-Shop vermarktet werden. Wie du das am besten machst, erfährst du hier
  • Fullfillment-Anbieter können Erleichterung bei Lagerung und Logistik verschaffen

Warehouse Nachteile:

  • Lagerung ist platzraubend und wird immer teurer, je größer dein Unternehmen und je größer die Nachfrage nach deinen Produkten wird.
  • Logistik kann aufwendig sein
  • Größere Mengen auf Lager zu halten, kann ein Kostenrisiko sein. Denn du hast die Ware bereits bezahlt, allerdings noch keinen Abnehmer dafür. Dies kann unter Umständen zu Verlusten führen.

POD Vorteile:

  • Selbst gestaltete Waren können, auch in Kleinstmengen, angeboten werden
  • Große Vielfalt an Produktkategorien, die du problemlos auf Abruf bestellen kannst. Egal ob Socken, Shirts, Poster oder Tassen, alles ist vorhanden und bestellbereit.
  • Kein Aufwand mit Lager und Logistik. Ebenso fallen in diesem Bereich keine großen Investitionen an, die ein finanzielles Risiko darstellen können.

POD Nachteile:

  • Kaum Einfluss auf die Warenqualität
  • Der Aufbau einer eigenen Marke mit guter Reputation ist schwierig, da der Versand unter Namen des Herstellers erfolgt. Hinzukommend ist, dass Sie keinen Einfluss auf den Versandprozess haben. Paketbeilagen oder besondere Lieferungen sind dadurch nicht möglich. Auch die Lieferzeiten können, je nach Versandart, lange Zeit in Anspruch nehmen.

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